Hashtag #parafr

… oder warum benutzen Gleitschirmflieger eigentlich kein Twitter.

TwitterMir will das wirklich nicht so recht in den Kopf warum Twitter nicht schon längst das Standardtool für Gleitschirmflieger ist – noch vor der Wetterapp, der Webcam vom Hausberg und dem kritische Blick vom Balkon. Denn welche Information ist mehr Wert als die vom Kollege am Startplatz oder die vom Vereinskameraden der gerade gelandet ist. Und wäre es nicht praktisch wenn solche Infos sich nicht per stille Post sondern kurz und schmerzlos, für alle einfach zugänglich und ohne Anmeldehürde verbreiten würden und verfügbar wären. Twitter ist dafür Ideal: dezentral, weit verbreitet, plattfromunabhängig und außerdem ist das Logo ein Vogel. Ein Vogel! – Passt wie Arsch auf Eimer!

Tatsächlich twittern aber wenige Flieger und diejenigen die twittern, twittern selten über aktuelle Flugbedingungen oder stimmen Treffen darüber ab. Stattdessen wird umständliches Telefon-Pingpong gespielt, werden Gästebücher und Foren missbraucht und sogar vor Facebook schreckt man nicht zurück. Warum also nicht Twitter?

Ich glaube weil nirgends richtig damit angefangen wurde und weil sich kein einfaches und schlüssiges System etabliert hat. Deshalb mach ich das jetzt mal den Anfang für den Raum Freiburg:

Ich werde ab sofort unter dem Hashtag #parafr über Bedingungen twittern die ich irgendwo hier in der Nähe beim fliegen vorfinde und schreibe auch wenn wir uns verabreden. Ich hoffe es schließen sich viele aus der Region an und es etablieren sich auch für andere Regionen feste Hashtags.

Am Rande dazu noch ein Gedanken: wenn sich generell Hashtags für Regionen nach dem Schema #paraKFZ-Kürzel etablieren würden, müsste man nicht lange nach dem lokal gültigen Hashtag suchen.

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