don’t panic

don't panic by fiaskogaul
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neues iPad, neues Wallpaper!

Rettungsschnurpappe

Rettungsschnur - Orginalbild aus dem DHV-Shop
Rettungsschnur – Originalbild aus dem DHV-Shop

Wenn man Mitglied im DHV wird, bekommt man eine 30m lange Schnur geschenkt an dessen Ende ein Bleitropfen angebunden ist. Eine Rettungsschnur. Der Sinn dahinter ist dass man im Falle einer Baumlandung etwas zu den Rettungskräften herunter lassen kann. Diese können daran dann Hilfsmittel befestigen und direkt zum verunfallten hinauf bringen.

Ob das wirklich notwendig oder hilfreich ist kann ich nicht sagen. Ich war schlicht noch nicht in der unglücklichen Situation. Ich habe die Rettungsschnur aber immer im Gurtzeug.. Just in case..

Mein Problem mit dem Ding ist aber nicht das ob, sondern das wie mitführen. Ausgeliefert wird die Schnur aufgerollt auf einer Pappe. Für den tatsächlichen Gebrauch ist diese Pappe allerdings völlig ungeeignet. Es ist eben Pappe. Die reagiert naturgemäß schlecht auf Feuchtigkeit, Deformation und Zugkräfte.

Was also tun? Ideen hatte ich ein paar (Fadenrolle, Lenkdrachengriff, zweckentfremdetes iPhone 4 Case, ect.). Die waren aber entweder zu klein (30m sind ganz schön lang), dann doch ungeeignet oder nicht im Haus.

Etliche Seilsalate später bin ich dann daran vorbei gelaufen:

defekte Festplatte

und hab das gesehen:

IMG_4849

Das ist ein Distanzring, der sich zwischen zwei Scheiben einer Festplatte montiert ist. Die Öffnung oben ist für die Leseköpfe.

Mann mag es kaum glauben, aber dieser Ring ist perfekt für die Rettungsschnur:

  • sehr flach (steht der Pappe in nichts nach)
  • aus extrem leichten und stabilem Aluminium
  • groß genug
  • mit Ösen um die Schnur zu befestigen
  • und obendrein noch kostenlos (wenn mann von der defekten Festplatte absieht)

Rettungsschnur Wicklung

Hashtag #parafr

… oder warum benutzen Gleitschirmflieger eigentlich kein Twitter.

TwitterMir will das wirklich nicht so recht in den Kopf warum Twitter nicht schon längst das Standardtool für Gleitschirmflieger ist – noch vor der Wetterapp, der Webcam vom Hausberg und dem kritische Blick vom Balkon. Denn welche Information ist mehr Wert als die vom Kollege am Startplatz oder die vom Vereinskameraden der gerade gelandet ist. Und wäre es nicht praktisch wenn solche Infos sich nicht per stille Post sondern kurz und schmerzlos, für alle einfach zugänglich und ohne Anmeldehürde verbreiten würden und verfügbar wären. Twitter ist dafür Ideal: dezentral, weit verbreitet, plattfromunabhängig und außerdem ist das Logo ein Vogel. Ein Vogel! – Passt wie Arsch auf Eimer!

Tatsächlich twittern aber wenige Flieger und diejenigen die twittern, twittern selten über aktuelle Flugbedingungen oder stimmen Treffen darüber ab. Stattdessen wird umständliches Telefon-Pingpong gespielt, werden Gästebücher und Foren missbraucht und sogar vor Facebook schreckt man nicht zurück. Warum also nicht Twitter?

Ich glaube weil nirgends richtig damit angefangen wurde und weil sich kein einfaches und schlüssiges System etabliert hat. Deshalb mach ich das jetzt mal den Anfang für den Raum Freiburg:

Ich werde ab sofort unter dem Hashtag #parafr über Bedingungen twittern die ich irgendwo hier in der Nähe beim fliegen vorfinde und schreibe auch wenn wir uns verabreden. Ich hoffe es schließen sich viele aus der Region an und es etablieren sich auch für andere Regionen feste Hashtags.

Am Rande dazu noch ein Gedanken: wenn sich generell Hashtags für Regionen nach dem Schema #paraKFZ-Kürzel etablieren würden, müsste man nicht lange nach dem lokal gültigen Hashtag suchen.

SOS-Card v. 1.1.0

SOS Card 1.1.0 Muster 1Und schon gibt es eine neue Version:

  •  SOS-Card 1.1.0 (14.10.2013)
    • Englisch / Deutsch
    • Arztsymbol
    • Blutgruppensymbol
    • Downloadlink

SOS-Card Vorlage

SOS CardMein altes Skywalk Gurtzeug hatte eine SOS-Card auf der man den Pilotennamen und Notfallkontakte eintragen konnte. Mein neues Axess 3 Air hat das leider nicht mehr, ich hätte aber gerne wieder eine. Und ich hätte auch gerne eine bessere. Ich denke nicht, dass so eine Karte zwingend notwendig ist, aber hilfreich für Helfer kann sie allemal sein.

Ich bin deswegen hergegangen und habe eine Vorlage für eine SOS-Card gebaut, die auch noch weitere Informationen über den Piloten liefern kann. Hier geht es zur Vorlage.

Die Vorlage darf jeder verwenden und weitergeben. Das ist sogar ausdrücklich erwünscht. Also greift reichlich zu.

Die Grundlage für die Karte wurde und wird in diesem DHV-Forum Thread diskutiert.

Wetterdienste (GFS)

Wetter ist beim Fliegen immer ein wichtiges Thema und es gibt manigfaltige Wege sich über die aktuelle Wetterlage zu informieren. Daher beleuchte ich hier fürs erste meine Vorgehensweise:

Der Wetterbericht, den man aus der Zeitung oder der Tagesschau bekommt ist für uns weitestgehend unbrauchbar, weil zu ungenau und zu unspezifisch. Er dient meistens nur dazu sich einen überblick über die Großwetterlage zu verschaffen. Wetterapps hingegen sind da schon erheblich genauer, meist aber ebenfalls nicht auf unsere Bedürfnisse ausgelegt. (Das Thema behandle ich mal gesondert). Für mich hat sich mittlerweile heraus gestellt dass spezielle Gleitschirm-Wetterberichte am zuverlässigsten sind. Sie werden in der Regel von Fliegern gemacht, die aus eigener Erfahrung wissen auf was es ankommt.

Bevor ich nun auf der Wetterkarte auf Thermik jagt gehe wollte ich erst mal ein Gefühl für brauchbares Gleitschirmwetter bekommen und hab daher angefangen mir täglich Wetterberichte anzusehen oder zumindest zu überfliegen.


Bildschirmfoto-2013-04-12-um-13.48.46.pngMein erster Anlaufpunkt war meist der DHV-Wetterbericht. Auf dessen Grundlage lässt sich ganz gut entscheiden ob und in welche Richtung man losfahren soll. Er ist außerdem kostenlos im Netz einsehbar. Es lohnt sich immer diesen im Auge zu behalten.

Leider ist der aber nicht per RSS abonnierbar und ließ sich deshalb nur schlecht in meinen täglichen Nachrichtenkonsum integrieren … und eigentlich wollte ich auch mehr.


Bildschirmfoto 2013-05-11 um 19.33.34Für die Reiseplanung und Abschätzung der Großwetterlage bietet auch der DAV-Bergwetterbericht eine gute Übersicht. Dieser beleuchtet nicht nur das Wetter auf Talhöhe sondern eben auch in Höhenlagen. Der Vorteil hier: Man kann diesen per Telefon (+49 89 295070) abhören und kommt damit auch ohne Internetverbindung dran.


Bildschirmfoto 2013-05-11 um 19.27.01Meine nerdige Ader zog mich dann aber zu genaueren und Workflow kompatibleren Quellen. Gelandet bin ich vorerst bei GFS (gleitsegelwetter.de)*. Der Dienst wird von Stefan Hörmann betrieben, der auch regelmäßig für das DHV-Info zu dem Thema schreibt.

GFS bietet folgendes:

  • tägliche Wetterprgonosen (Morgen- und Abendprognose)
  • Zustellung per E-Mail (HTML und/oder PDF)
  • Verschiedene Vorhersagegebiete

Mittlerweile werden 2 Berichte angeboten. Einer für den Alpenraum mit den festen Regionen Westalpenrand, Westliche Nordalpen, Zentrale Nordalpen, Östliche Nordalpen, Ostalpenrandbereich, Ital. Westalpenrand, Westliche Südalpen, Zentrale Südalpen, Östliche Südalpen und Ostalpenrandbereich. Hinzu kommen Sassional bedingte Gastregionen (zur Zeit Slovenien und Wallis/Fisch/Verbier). Wenn man ganz nett fragt bekommt man auch mal seine persönliche Gastregion Exciting.

Wenn Ihr ein wenig sparen und auch meine Gleitsegelwetterabokosten etwas senken wollt benutzt diesen Link. Ihr bekommt dadurch den Neukundenrabatt und ich Rabatt auf mein Abo.

Seid kurzem gibt es auch einen Bericht für Deutschland mit den Regionen Jura/Vogesen, Schwarzwald, Schwäbische und Fränkische Alb sowie Bayerischer und Oberpfälzerwald. Auch hier kommen von Zeit zu Zeit Gastregionen dazu. Der Deutschlandbericht ist noch recht jung und finanziert sich wohl auch noch nicht ganz. Falls Euch die Region also interessiert scheut nicht sie zu buchen. Ich wäre froh wenn die Regionen weiter angeboten werden.

Bildschirmfoto 2013-05-11 um 18.26.39

Der einzig große Nachteil an GFS ist für mich das Design und die Nutzerfreundlichkeit. Die Mails enthalten alle wichtigen Informationen mit einem sehr hohen Detailgrad, allerdings ist deren Darstellung nicht wirklich lesefreundlich. Man wird durch die Fülle an Informationen nahezu erschlagen. E-Mail zur Informationsübermittlung ist ein prakmatischer und verlässlicher Lösungsansatz für den man vor Allem dankbar ist wenn man im Ausland auf einer dünnen Campingplatzinternetverbindung sitzt. Für die regelmäßige Nutzung würde ich mir aber eine Interaktivere Lösung wünschen. Eine Smartphone App ist zur Zeit in der Entwicklung, das könnte Abhilfe in dem Bereich schaffen. Eine Integration in andere Apps wie Where2Fly oder sogar in eine andere Wetterapp (z.B. Wheather Pro) fände ich aber auch einen charmanten Ansatz.

Zuletzt sei noch gesagt: GFS ist ein kostenpflichtiger Dienst (Preisliste) und ich bin froh dass das der Fall ist. Der Service ist hochwertig und es kostet folgerichtig Geld ihn zu machen. Grund genug ihn zu bezahlen und ihn dadurch am Leben zu halten.

*Affiliate Link

Umfrage zu Alpenvereinskarten

Der DAV führt gerade eine Befragung zu den Alpenvereinskarten durch. Ich fände es ja super wenn da möglichst viele mitmachen, damit da die Digitalisierung mal schneller und intensiver voranschreitet. Der Datenbestand ist ja in sehr hoher Qualität da ich denke aber in Sachen Applikationen, Bedienkomfort und Zugänglichkeit kann da noch viel geleistet werden.. Vor Allem beim Bedienkomfort!

Nochmal der Link: http://www.univie.ac.at/cartography/limesurvey/index.php/survey/index

Shaka Wind Meter jetzt (doch) verfügbar

shaka-windmeter-iphoneIch hab ja neulich noch geunkt das wird nichts mehr, aber jetzt ist der Shaka Wind Meter vorbestellbar. Und zwar direkt hier bei Shaka. Er wurde wohl nochmal komplett redesigned und ist jetzt schwarz. Ich bin gespannt wann Shaka ausliefern kann und was er taugt.